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Über das Verlieben

Da stand kürzlich in der Zeitung, dass irgendwelche Wissenschaftler gerade eine Untersuchung durchführen, warum mensch sich verliebt. Na, sollen sie doch, wenn es sie glücklich macht. Vielleicht gibt es dann ja bald Liebestränke auf wissenschaftlicher Basis. Dabei verliebt mensch sich auch ohne derartige Manipulation schon blödsinnig genug:

Muss diese Frau denn unbedingt so viel jünger oder lesbisch sein, tausend Kilometer entfernt wohnen oder schon an jedem Finger einen Freund haben? (Tut mir leid, aus weiblicher Sicht kann ich leider keine Erfahrungen beisteuern.)

Und sonst? Viel zu bald ist die Verliebtheit verflogen, viel zu sagen hatten wir uns wahrscheinlich nie, und dann war’s das. Schade eigentlich.

Ist doch viel besser, jemanden langsam kennenzulernen, tiefgreifende Gespräche zu führen, einiges zusammen zu unternehmen und dann irgendwann festzustellen, dass es wohl doch Liebe sein muss.

Da das Verlieben also mit derartigen Nachteilen behaftet ist, habe ich schon vor längerer Zeit beschlossen, mich nicht mehr zu verlieben. Und kaum läuft mir eine interessante Frau mit schönen braunen Augen über den Weg, da hatte sich das. Gefühle lassen eben nicht mit sich verhandeln. Und Verliebtsein ist ja soo schön!