aus indoeurop. *ghostis „Fremder“; daraus engl. ghost und guest „Besucher“; lat. hostis „Feind“ und hospes „Gastfreund“; griech. gaster/gastros „Magen, überzähliger (Mit-)Esser“; ferner naut. Gast „Geselle mit bestimmter Aufgabe“ (z.B. Rudergast)
Eine kulinarische Veranstaltung, bei der Feindseligkeiten (lat. hostilitas) ausgetauscht werden. Traditionell wurden Gastmähler gerne zur einfachen Eliminierung von Feinden genutzt, daher lat. hostia „Schlachtopfer“.
Die beim Gastmahl aufwartenden Damen nennt man Hostessen (Zusammenhang mit lat. hostes „Feinde“ ungeklärt).
Krankheit, die man sich durch den häufigen Besuch von Gastmählern zuzieht.
Versammlung von erwählten Personen, die sich ausführlich der Zecherei hingeben, auch Versuchungsausschuss genannt. Siehe auch →probieren.
Kind, das bei einem Bankett gezeugt wurde. Siehe auch (oder besser nicht) „Der Feind in meinem Bett“ und →Caterer, der.