Gast, der

aus indoeurop. *ghostis „Fremder“; daraus engl. ghost und guest „Besucher“; lat. hostis „Feind“ und hospes „Gastfreund“; griech. gaster/gastros „Magen, überzähliger (Mit-)Esser“; ferner naut. Gast „Geselle mit bestimmter Aufgabe“ (z.B. Rudergast)

Gastmahl, das

Eine kulinarische Veranstaltung, bei der Feindseligkeiten (lat. hostilitas) ausgetauscht werden. Traditionell wurden Gastmähler gerne zur einfachen Eliminierung von Feinden genutzt, daher lat. hostia „Schlachtopfer“.
Die beim Gastmahl aufwartenden Damen nennt man Hostessen (Zusammenhang mit lat. hostes „Feinde“ ungeklärt).

Gastritis, die

Krankheit, die man sich durch den häufigen Besuch von Gastmählern zuzieht.

Bankett, das

  1. Ein Gastmahl, bei dem man auf Bänken sitzt, steht oder liegt. Wenn es sich dabei um Kirchenbänke handelt, nennt man es Abendmahl. Dabei werden Hostien gereicht (lat. hostia, s.o.), was je nach Zusammenhang für „karge Kost“ oder „Schlachtplatte“ steht.
  2. Straßen-~: für diejenigen, die das Gastmahl der Straße (engl. roadkill) dem Gastmahl der Meere vorziehen, siehe auch: Rüdiger Nehberg, „Das Survival-Lexikon“

Bankettkommission, die

Versammlung von erwählten Personen, die sich ausführlich der Zecherei hingeben, auch Versuchungsausschuss genannt. Siehe auch →probieren.

Bankert, das

Kind, das bei einem Bankett gezeugt wurde. Siehe auch (oder besser nicht) „Der Feind in meinem Bett“ und →Caterer, der.

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